„Er sagte, ich solle endlich die Beine wieder breit machen“

Ich besuchte einen langjährigen und guten Kumpel in seinem Auslandsjahr. Wir waren abends feiern und hatten einen guten Abend. Irgendwann wieder Zuhause, legten wir uns in sein Bett und er fing an mich zu küssen. Wir haben eine Zeit lang nur rumgeknutscht. Zunächst war ich auch okay damit. Er fing an mich anzufassen und wurde sehr intim. Man muss dazu sagen, dass ich zu der Zeit noch relativ unerfahren war und dachte, dass es jetzt eben so ist, wie es ist. Ab diesem Zeitpunkt, habe ich mich aus irgendeinem Grund dazu verpflichtet gefühlt, erstmal alles mitzumachen – auch Sachen, die ich wirklich nicht machen wollte, mich aber nicht traute, das zu sagen. Es ging eine ganze Weile so und ich fühlte mich einfach nur unwohl. Irgendwann habe ich meine Beine zusammengepresst, woraufhin er einfach nur sagte, ich solle endlich die Beine wieder breit machen und spukte mich an, weil ich (natürlich) nicht feucht war. Ich schuldete damals dieses ignorante Verhalten dem Alkohol und den Drogen, weshalb wir es danach so behandelten, als hätten wir als eine Art Ausrutscher miteinander geschlafen – so nach dem Motto: das passiert halt mal unter Freunden. Insgeheim wusste ich aber die ganze Zeit über, dass diese Nacht nicht normal war und das nichts mit einvernehmlichen Sex zutun hatte.