„Der Mann holte seinen Penis raus und guckte mich die ganze Zeit dabei an.“

Story 1:

Es ist schon ein paar Jahre her, ich war damals 16 und bin regelmäßig zu meinem Freund mit dem Zug gefahren. Über 4 Stunden von Zuhause weg wartete ich auf den Anschluss Zug, ich stand recht nah an der Unterführung zu den einzelnen Stationen. Es war schon dunkel, ich schätze es war 20 Uhr und ich stand ganz alleine an dieser Haltestelle als ich plötzlich einen dunkel gekleideten Mann unten an der Ecke von den Unterführungen sah. Wie man es so kennt schaut man Personen ja nicht die ganze Zeit an. Ich stand also da. Nach ein paar Minuten hörte ich allerdings komische Stöhngeräusche. Ich schaute nochmal hin und sah wie er den Hosenstall offen hatte und mit seiner Hand an sich rum spielte während ich dort oben stand und auf meinen Zug wartete. Er schaute mich direkt an. Das ich ihn gesehen hab war ihn merklich egal. Voller Panik ging ich dann ein paar Schritte weiter nach hinten, sodass er mich nicht mehr sah. Zum Glück kam dann der Zug auch schon. Beim Einsteigen habe ich nochmal runter geschaut. Er war weg – aber eine Erinnerung fürs Leben blieb…. ich bin mittlerweile 27 und werd diesen Tag nie vergessen. Es macht mir heute Angst, wenn ich daran denke was er mit mir hätte machen können an diesen teilweise nicht beleuchteten Bahnhof. Ich wäre 400 Kilometer weg von Zuhause gewesen, niemand hätte mir in diesen Moment helfen können.

Story 2:

2018 habe ich auf dem Lollapalooza-Festival Berlin auf der Rennbahn-Hoppegarten gearbeitet. Ich hatte aus der Stadt raus eine relativ lange Anfahrt, musste 7:00 auf dem Festivalgelände sein und fuhr mit der S-Bahn. Ich war alleine im Wagon. Am Ostkreuz stieg ein Mann ein, welcher sich in meinen Wagon gesetzt hat (nochmal Betonung darauf, dass ich alleine im Wagon war). Hab mir zunächst nichts weiter dabei gedacht. Als die Bahn losfuhr, öffnete der Mann seine Hose, hat seinen Penis rausgeholt und angefangen zu mastubieren und mich dabei anzuschauen. Ich war so verstört, dass ich beim nächsten Halt der Bahn ausgestiegen bin und zu spät am Festivalgelände ankam.

Story 3:

Meine kleine Schwester (14) und ich waren bei einem McDonald’s im ländlichen Raum. Auf dem Weg zurück zum Auto mussten wir an einem relativ verlassenen Weg an einem Friedhof vorbei. Uns kam ein Mann entgegen, welcher in der einen Hand eine Bierflasche hielt und in der anderen seinen Penis. Er blieb stehen, schaute uns an und holte sich auf uns einen runter. Völligst geschockt sind wir zum Auto gerannt. Auf dem Parkplatz wurden wir noch von einer Gruppe Männer angepfiffen und angesprochen, welche auf unser NEIN nicht reagiert haben und weitergemacht haben.

Story 4:

Meine Freundinnen & ich feierten das Semesterende. Wie das bei Frauen nunmal leider so ist, begleiteten wir eine Freundin nach Hause weil wir ja niemanden Abends alleine Heim gehen lassen KÖNNEN. 

Dann waren wir noch zu Dritt und wollten wieder in die Stadt zu den Anderen. Auf dem Weg dorthin bemerkten wir einen Mann auf dem Fahrrad, der neben uns immer langsamer wurde. Wir gingen somit etwas schneller und wollten ihn einfach nur abschütteln – bis wir gemerkt haben dass er uns die ganze Zeit anschaut und sich tatsächlich in voller Öffentlichkeit das Glied massierte und dieses in voller Pracht zeigte.

Wir waren/sind so unter Schock dass wir einfach weg gelaufen sind und dieses perverse Arschloch hat uns tatsächlich mit dem Fahrrad verfolgt (wir waren leider in kleinen Gassen ohne dass andere irgendwas davon bemerkt haben). Währenddessen versuchte ich die Polizei anzurufen. Nach kurzer Zeit kam uns ein Passant entgegen, den wir flehend um Hilfe baten, er beruhigte uns und wartete bis Hilfe da war. 

Die Polizei meinte: „Der Täter ist sowieso entkommen, exakt schildern können sie ihn sowieso nicht. Gehen sie einfach an den Bismarckplatz und kommen sie unter Leute.“ 

Zurückgeblieben sind drei ängstliche und zitternde Mädchen und ein Irrer, der rumirrt und sein nächstes Opfer sucht.

Story 5:

Als ich noch relativ klein war (7/8 Jahre) saß ich im Bus, gegenüber von mir ein Mann. 
Der Mann saß breitbeinig vor mir und hatte im Schritt ein großes Loch. Ich hatte freie Sicht auf seinen Penis.
In diesem Moment war mir nicht bewusst was passiert und wie falsch das war, erst nach ein paar Jahren habe ich realisiert wie schlimm und traumatisch dieser Moment für mich war.